Das Jahr der Rosen
der Verfall einer männlichen Psyche
Der perfekte Mord ist möglich. Ein legaler Mord, ist der psychische Mord.
ein authentischer Roman über Liebe, Hass und Rache - von Bernhard Ganter -
nach dem Hardcover, jetzt auch als Taschenbuch: € 9.95 - 260 Seiten - ISBN 3-938882-24-7 * 978-3-938882-24-erhältlich u.a. bei www.amazon.de oder im Bookshop www.lerato-verlag.de
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Pressestimmen (Auswahl/ teilweise gekürzt) siehe auch Leserbriefe
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nach dem erfolgreichen Hardcover, nun neu als Taschenbuch erschienen im Lerato Verlag ISBN 3-938882-24-7
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... Ein ergreifender Roman. Mit kraftvoller sprachlicher Vitalität lässt der Autor den Leser tief in den Abgrund einer bizarren Seele blicken. Journal/ Angelika Marth-Bleth
... Florians Frau wird vergewaltigt. Ein Verbrechen, mit dem der Protagonist nicht fertig wird. Er versucht zu töten, ohne einen Mord zu begehen. Ganter setzt sich in seinem neuen Roman eindrucksvoll mit dem Leben nach einer Vergewaltigung auseinander – aus der Sicht eines betroffenen Mannes. Samstagsblatt/ Klaus Hackl
... Schreiben gegen den Wind. Bernhard Ganters neuer Roman „Das Jahr der Rosen“ fällt mit seiner bewegenden, einfühlsamen und großartigen Sprache aus dem Raster vieler Normal-Schreibenden. Er überzeugt durch literarisches Können. Kulturradio Lora/ Bettina Rumpler
... Bernhard Ganter las aus seinem neuen Roman mit dem Titel Das Jahr der Rosen. Dabei handelt es sich bei Leibe nicht um eine botanische Zeitaufnahme, sondern vielmehr um einen Psychothriller, der von der Vergewaltigung einer jungen Frau und den immensen Problemen des Ehemanns mir diesem tragischen Ereignis hat. Ganters emotionale Weise, aus dem Buch zu lesen, stellte diese Problematik eindringlich und anschaulich dar. Forum/ Bernd Wagner
... „Das Jahr der Rosen“ stellt sich schnell als detailgetreue Milieu-Studie dar. Wortgewandt und bildhaft beschreibt Ganter den Charakter eines Verzweifelten, der das Schicksal seiner Frau zum Anlass nimmt, mit dem Vergewaltiger, aber auch mit sich und der Welt abzurechnen. Ein spannender Roman, der sich im Laufe des Geschehens immer mehr zuspitzt. Süddeutsche Zeitung/ Freising/ Alexander Fischer
... Viele waren der Einladung zur Buchvorstellung des neuen Romans von Bernhard Ganter gefolgt, hauptsächlich Frauen, die sich einen Einblick in die Seele eines Mannes erhofften. Im Jahr der Rosen wird ein Schicksal aufgerollt, das zwangsläufig im Desaster enden muss. Der Leser wird nicht geschont. Einmal kommen die Sätze ganz sanft, dann wieder derb daher. Ganter reißt seinem tragischen Protagonisten schonungslos die Maske herunter. Das Jahr der Rosen begleitet den Leser Schritt für Schritt in den Wahnsinn. Nach der Lesung gab es viel Applaus, und die Bücher gingen weg wie warme Brötchen.
Münchner Merkur/ Freisinger Tagblatt/ Susanne Zottmann
„Wie eine Mistel in fremdem
Holz" „Anecken will ich mit der Geschichte, Fragen stellen, die jeder selbst beantworten muss." So stellte der Autor selbst seine Absicht dar. Zu Beginn gab es etwas zum Nachdenken: 'ein Marionettenspiel, vorgeführt von der Frau des Autors mit einem Text von Bernhard Ganter. Es zeigte das Dämonische im Menschen: „Ich bin das Tier, die Bestie in euch drin!" Und: „Ihr denkt, ich wär ein böser Geist, der euch des Lebens Wunden reißt", aber: „Geisterwelt nur Menschensicht." Und dieses Dämonische im Menschen dreht steh auch der Roman „Das Jahr der Rosen", in dem die Hauptgestalt Florian Becker, ein großer Pflanzen- und besonders Rosenfreund, immer tiefer sinkt, weil er die Vergewaltigung seiner Frau nicht verkraften kann und auf Rache sinnt, die in der Vernichtung des Täters bestehen soll, schließlich aber in der eigenen psychischen Vernichtung endet. Der Stoff des Romans beruhe auf einer wahren Begebenheit, so der Autor; die Hauptfigur entspreche in wesentlichen Zügen einem Insassen einer psychiatrischen Klinik, mit der er selbst gesprochen habe. An dem Desaster des Mannes der vergewaltigten Frau sei, so der Autor, die Justiz nicht ganz unschuldig, wie er anhand von Zitaten aus Statements der Richter in Urteilsbegründungen bei Sexualverbrechen versuchte darzustellen: „Von einem Opfer kann erwartet werden, dass es vor Gericht Leidensfähigkeit zeigt." Oder über einen Täter: „Eine Lehre hat er nicht gemacht; das liegt zwar an ihm, aber man muss berücksichtigen, dass er keinen Beruf hat." Protagonist Florian Becker bringt es nicht fertig, das Geschehen zu überwinden. Seine Frau sei ihm „enteignet" worden vom Täter Alex Steiner: „Ich konnte sie nicht mehr berühren", lässt ihn Bernhard Ganter sagen. Becker schafft es auch nicht, den Täter zu töten, was er ursprünglich wollte, sondern entschließt sich, ihn psychisch zu vernichten, und wirft dabei alle „Grundsätze seines bisherigen Lebens über Bord". Um dies zu verwirklichen, versuchter das Vertrauen und sogar die Freundschaft von Alex Steiner zu gewinnen: „Wie eine Mistel in fremdem Holz werde ich ihn aussaugen." Dabei merkt er nicht, dass er alles verliert: seine Frau, sein Haus, seinen Beruf, und seine eigene Persönlichkeit. Die Frau ist im Roman nur Randfigur, so der Autor selbst in der Diskussion; denn „ein Buch über Frauen kann nur eine Frau schreiben." Es gehe ihm darum zu zeigen, wie der Charakter des Mannes dem des Täters am Ende immer ähnlicher wird. Für den Stoff habe er wie meist mehrere Jahre recherchiert, und er habe auch aus etwa 300 oft „hanebüchenen" Statements von Richtern in solchen Prozessen die auffallendsten ausgewählt und bei jedem Kapitel eines vorangestellt. Manches bei den Romanfiguren habe er übersteigert, aber er wolle dadurch provozieren. Und er meinte auch, da ja in solchen Fällen oft nach härtesten Strafen gerufen werde; „Man kann gegen die Todesstrafe sein, aber es ist schwieriger, wenn man selbst betroffen ist." Am Rande der Lesung wies Bernd Duschner, Vorsitzender des Vereines „Freundschaft mit Valjevo" auf die Spendenaktion hin, die der Verein für einen irakischen Buben veranstaltet. Der Junge ist nach einer Schussverletzung querschnittsgelähmt und soll im Klinikum Ingolstadt operiert weisen. Schon jetzt sei ein erheblicher Teil der Kosten aufgebracht. Auch Konstantin Wecker habe diese Aktion auf seine Homepage aufgenommen. Zudem spendete Bernhard Ganter sein Autorenhonorar aus dem Verkauf seiner Bücher an dem Abend. Donau Kurier/ Erich GruberKritiker schätzen die Sprache, mit der Bernhard Ganter bewegende Bilder malt, einen Einblick in die düsteren Tiefen der menschlichen Seele gibt. Rundschau/ Kunst&Kultur - Carsten Clever-Rott (Chefredakteur) Dämonen essen Seele auf - Bernhard Ganter liest aus seinem Buch „Jahr der Rosen" Was macht man als Mann, wenn die eigene Frau vergewaltigt wird? "Wenn man Harry Calahan, alias Clint Eastwood, oder Paul Kersey alias Charles Bronson, heißt, dann wird man eine Waffe zücken und Selbstjustiz üben. Wenn man nun aber ein kleiner, kaufmännischer Angestellter ist und kein Hollywood-Action-Held, wie verhält man sich dann? Dieser Frage ist der Schriftsteller Bernhard Ganter in seinem Roman „Das Jahr der Rosen" nachgegangen, aus dem er am Donnerstag in der Garchinger Stadtbücherei las. „Der Mensch war es doch, der den Dämon erschaffen! ...Ich bin ihr und ihr seid ich!", ruft eingangs ein Dämon den Zuhörern zu. Es ist eine Marionette, der von Ganters Frau Henriette, die Marionetten baut, Leben eingehaucht wird. Von Dämonen wird auch Florian .Becker, der Protagonist in „Das Jahr der Rosen" geplagt. Seine Frau Miriam ist vergewaltigt worden, er kann nur noch an Rache denken. „Ich muss ihn totmachen", murmelt er vor sich hin. Doch Becker ist kein Action-Held wie Clint Eastwood oder Charles Bronson, die in ihren Filmen „Dirty Harry" und „Ei». Mahn sieht rot" Selbstjustiz zelebrieren. Becker ist ein kaufmännischer Angestellter im kleinen Wasserburg^ dessen heile Welt plötzlich .zerbricht. „Aus heiterem Himmel war das Unglück über ihn gekommen." In seinem Hass entfernt sich Becker immer weiter von seiner Frau. Er versinkt in Selbstmitleid und ist unfähig, dem eigentlichen Opfer, Miriam, zu helfen. Der Rosenzüchter Becker beschließt, die Freundschaft des vermeintlichen Vergewaltigers zu erlangen, um so seiner Rache näher zu kommen. Durch seinen fanatischen Hass richtet sich Becker aber letztendlich selber zu Grunde und verliert alles, inklusive Miriam. Seine Dämonen haben ihn besiegt. Die Zuhörer in der Garchinger Bücherei sind sichtlich beeindruckt von der unbequemen Geschichte, die Ganter energisch vorträgt. „Es war mir wichtig, in meinem Buch einen Seelenverfall nachzuzeichnen, zu zeigen, wie sich ein Mann durch Hass und Rache selbst zerstört." Tom Webel/ Süddeutsche Zeitung
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